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KATHARINA HACKER: Sommer im Dorf

Nach Liebe und Leben kommt unweigerlich der Tod. Wann ist das? KATHARINA HACKER hat "Eine Dorfgeschichte" geschrieben (S. Fischer) und zeigt verblüffend klar, wie sich durch 


die vermeintlich heile Welt im Odenwald feine Risse ziehen. Und wenn die Großmutter erzählt, kehren auch die Schrecken des Krieges zurück. Foto: teutopress

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JUSSI ADLER- OLSEN immer vorn

Der Däne JUSSI ADLER- OLSEN ist Deutschlands Thriller-König und steht mit drei (!) Büchern gleichzeitig in der aktuellen Bestseller-Liste. Sein neuer Roman heißt "Das Alphabethaus" (dtv). Es treibt einem 


den Angstschweiß auf die Stirn, wenn die schier unfassbare Geschichte seinen Lauf nimmt. Was der Krieg den Menschen antat, was sich in der Nervenklinik ergibt und die Suche nach einem Freund erfordert - mehr Spannung hält man nicht aus. Foto: teutopress

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RUDI ASSAUER: Von Königsblau zu Alzheimer

So geht das Leben, so muss er sein Schicksal tragen: RUDI ASSAUER - der Mann des Profifußballs, der legendäre Manager des FC Schalke 04, der Frauenschwarm. Und heute? Er ist auf dem Weg ins Nichts. Er hat noch alles aufschreiben lassen, was wichtig war, denn die Krankheit Alzheimer löscht sein Gedächtnis langsam aus. Am 30. April 2012 wird er 68 Jahre alt. Unter 


dem Titel "Wie ausgewechselt" (riva) hat der Redakteur Patrick Strasser (Abendzeitung, München) Assauers "verblassende Erinnerungen" protokolliert. Es ist ein beklemmendes Buch geworden - eindrucksvoll zugleich, weil jeder für sich erkennen kann, was Schicksal heißt. Auf Schalke wird man Rudi Assauer nicht vergessen, der sich hier 1988 von OLAF THON aufheitern lässt. Foto: teutopress

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AXEL HACKE und URSULA MAUDER: Aus dem Liebesleben eines erfolgreichen Paares

Perfekter geht's nimmer: erfolgreich im Schaffen, erfolgreich in der Liebe, erfolgreich in der Familie. Ist es wirklich so beim Schriftsteller AXEL HACKE und der Sängerin URSULA MAUDER? Buch und Audio CD (Verlag Kunstmann) ergeben schließlich diesen Eindruck. "Das Beste aus meinem Liebesleben" ist 


eine Gebrauchsanweisung, ein Beipackzettel zur  Glücksmedizin. Noch besser: Ein Schmunzeln gibt es gratis dazu! Aber auch die Erkenntnis, dass man lernen muss, richtig zu streiten. Die Eltern Hacke/Mauder leben die Praxis, denn sie sind miteinander seit gut zwanzig Jahren verheiratet. Foto: teutopress

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SARAH KUTTNER: Von der Angst, ein erwachsener Mensch zu werden

Erfolgreich im TV, erfolgreich als Buch-Autorin. SARAH KUTTNER hat ihren neuen Roman vorgelegt. Er heißt und beschreibt den "Wachstumsschmerz" (Fischer). Biografisch soll's nicht sein, aber äußerst kompliziert ist es schon, was Luise und Floh erleben und verarbeiten müssen, um erwachsen zu werden. Neudeutsch vermerkt 


man das unter "Quarterlife crisis". Oder soll man doch lieber Kind bleiben??? Das geht doch auch nicht! Die Berlinerin Sarah Kuttner wird im Januar 2012 gute 33 Jahre alt - und man erkennt sehr wohl ihre eigenen Zweifel, ob schon alles richtig aufgebaut ist für die Zukunft. Foto: teutopress

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CHARLOTTE LINK: Wenn "Der Beobachter" kommt

Sie kann es. Raffiniert verpackte Spannung liefert CHARLOTTE LINK schon wieder in ihrem aktuellen Thriller "Der Beobachter" (Blanvalet). Eine Mordserie in London, ein Mann, der fremde Frauen beobachtet - als gehörten sie ihm. Wenn es regnet oder auch schneit, man muss 


das Buch zu Ende lesen, erst dann verzieht sich die Gänsehaut. In Deutschland hat die erfolgreiche Autorin  bereits mehr als 16 Millionen Bücher verkauft. Die Verfilmung von "Das andere Kind" ist 2012 in der ARD zu sehen. Foto: teutopress

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JULIA FRANCK und die Familie

Die Berlinerin JULIA FRANCK stellt uns in ihrem neuen Roman "Rücken an Rücken" (S. Fischer) ein paar Schreckensbilder aus der DDR vor. Der Leser, auch wenn er aufgeklärt zu sein scheint, wie das kommunistische


Land funktioniert, hat so einige Qualen zu überstehen. Rücken an Rücken lebt ein Geschwisterpaar zwanghaft dahin - das Märchen "Hänsel und Gretel" zum Ende der 1950er Jahre. Eine Familiengeschichte für starke Nerven. Foto: teutopress

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MARK und LYDIA BENECKE: Aus der Dunkelkammes des Bösen

Dr. MARK BENECKE (Foto) ist mit seinen 42 Jahren der bekannteste Kriminalbiologe der Welt. Zusammen mit der jungen Psychologin Lydia Benecke berichtet er "Aus der Dunkelkammer des Bösen" (Bastei Lübbe). Da muss man starke und


gesunde Nerven haben - doch reichen die aus? Gewaltverbrechen in all ihren Perversitäten zeigen uns Abgründe auf. Menschen oder Monster - was können wir noch begreifen? Im Leichenkeller ist es ganz dunkel. Foto: teutopress

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Eine Weltmarke entsteht: 1938 gab es den ersten "Brezelkäfer"

Volkswagen ist Europas größter Autobauer. Mehr als 8 Millionen Fahrzeuge werden pro Jahr verkauft. Ein Rekord, der seinen Anfang 1938 nahm, ein paar Monate vor Beginn des Zweiten Weltkrieges. In Handarbeit war der "Käfer" als Vorserienwagen (Foto) gebaut worden. Und nun 70 Jahre später wiederholt sich diese "Handarbeit".


"Der erste Brezelkäfer" heißt das Buch (Verlag Delius & Klasing) von Christian Grundmann, Axel Struwe und Clauspeter Becker. Sie haben aus einem Schrotthaufen, der auf einem Bauernhof in Litauen lag, wieder einen "Käfer" von anno 1938 gebaut und dokumentieren dieses Abenteuer spannend und eindrucksvoll. Foto: teutopress

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JOSÉ CARRERAS mit vollem Herzen

Er gehört zu den bekanntesten Tenören der Welt. Nun hat der Spanier JOSÉ CARRERAS seine Lebensgeschichte in ein Buch gepackt: "Aus vollem Herzen" (Siedler-Verlag) heißt das Zeugnis über Anfänge, Höhen und auch Tiefen eines internationalen Künstlerlebens. Es ist auch eine 


gelebte Geschichte über die Dankbarkeit. Als der heute 65-Jährige vor 24 Jahren erfuhr, dass er an Leukämie erkrankt ist, bekam sein Dasein eine weitere Dimension. Ihm konnte geholfen werden. Seither unterstützt er mit seiner Stiftung den Kampf gegen den Krebs. Foto: teutopress

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Der "Rheingau" - das Wunderland der Kindheit

Wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, nimmt die Erinnerung an die Erlebnisse der eigenen Jugend immer häufiger Raum ein. Die Schriftstellerin EVA DEMSKI trieb diese wohlige Unruhe zu einem neuen Buch: "Rheingau" (Hoffmann und Campe). Die schöne Zeit bei der Großmutter, das Ferienland der Kindheit! Die Autorin hat 


diese weltbekannte Rheinlandschaft (Foto) im Herzen behalten und beschreibt nun, was der Besucher erleben wird, wenn er Romantik will und vom "goldenen" Wein probiert. Ein besonderes Reisebuch. Foto: teutopress

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PIET KLOCKE: Ein Buch

Der Mann hat rote Haare und darunter feurigen Verstand - man kennt ihn als radebrechenden Komiker bzw. als kunstvollen Abschweifer. Jetzt hat PIET KLOCKE ein Buch 


veröffentlicht: "Kann ich hier mal ein Sache zu Ende?!" (Heyne). Es sind amüsante Gedanken und nachdenkenswerte Überlegungen. Auf jeden Fall serviert der Künstler zu seinem 54. Geburtstag (20.12.2011) eine Köstlichkeit. Foto: teutopress

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ROBERT HARRIS hat "Angst"

Dieser Thriller haut hin. Das ist keine Fiktion mehr. Das ist der brutale Alltag der Finanzverbrecher, die uns 2011 und wohl auch die Zukunft versauen. Der englische Journalist und Bestseller-Autor ROBERT HARRIS gibt


seinem aktuellen Krimi deshalb den Titel "Angst" (Heyne). Beim Blick hinter die Kulissen der Finanzmärkte bekommt der Leser nicht nur Gänsehaut, sondern verliert den Glauben an einen Rest von Seriosität bei jenen Instituten, denen er bisher sein Geld anvertraut hat. Foto: teutopress

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Das BUNDESKRIMINALAMT bitte die Bevölkerung um Mithilfe

Eine rechtsterroristische Tätergruppe hat seit 2000 in Deutschland mindestens 10 Menschen hingerichtet, neun Migranten aus der Türkei und Griechenland sowie eine junge Polizistin. Mit Hilfe von Fahndungsplakaten erhoffen sich die Ermittler weitere, wichtige Hinweise aus der Bevölkerung. Wer weiß, wo sich die mutmaßlichen Zwickauer Terroristen 


UWE BÖHNHARDT, UWE MUNDLOS und BEATE ZSCHÄPE inden vergangenen elf Jahren aufgehalten haben? Auch Hinweise zum Täterfahrzeug (Wohnmobil Fiat Ducato) in Heilbronn (2007) werden gewünscht. Hinweise nimmt das Bundeskriminalamt unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 - 0130 110 entgegen. Fotos: bka/teutopress

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GEORG STEFAN TROLLER: Der 90-Jährige ist TV-Geschichte

Am 10. Dezember 2011 feiert GEORG STEFAN TROLLER seinen 90. Geburtstag. Mit seinem "Pariser Journal" und der Sendereihe "Personenbeschreibungen" hat er nicht nur überragende Qualität ins ZDF gebracht, sondern auch vielen Journalisten und Moderatoren vorbildlich gezeigt, wie man einfühlsame Interviews führt. Troller ist hochdekoriert - vom 


Bambi bis zum Verdienstkreuz. Immer wieder tritt er auch als Buchautor hervor. Soeben hat er wieder einmal eine Liebeserklärung an seine Lieblingsstadt herausgegeben : "Paris - Liebe, Moden, Tete-à-Tetes" (Corso Verlag, Hamburg). Der gebürtige Wiener ist übrigens seit 60 Jahren an der Seine geblieben, nach dem er vor den Nazis fliehen musste. Foto: teutopress

MARLENE DIETRICH und LENI RIEFENSTAHL: Karrieren in der Nazi-Zeit

Es ist ein starkes Stück Arbeit, zwei weltbekannte, deutsche Frauen in einer so genannten Parallel-Biografie den nachgeborenen Generationen glaubhaft vorzustellen. Dr. Karin Wieland ist es mit "Dietrich & Riefenstahl" (Carl Hanser Verlag) gelungen, Träume, Kämpfe, Lügen, politisches Kalkül und Erfolge von MARLENE DIETRICH (Foto rechts / 1901-1992) und LENI RIEFENSTAHL (Foto links / 1902-2003) zu spannender Lektüre zu verbinden. Mit "Der blaue Engel" steigt die Dietrich auf ins 


internationale Hollywood-Gefilde. Die Riefenstahl hält sich an Hitler und nutzt dessen Förderung - zum "Fest der Völker" und zum "Fest der Schönheit" - rund um die Olympischen Spiele 1936 entsteht die bis heute beste Sportfilm-Doku. Marlene Dietrich verabscheut die Nazis, wird Amerikanerin, trägt Uniform und singt "Lilli Marleen" auf englisch. Zwei emanzipierte, starke Frauen aus einem zerrissenen Jahrhundert. Foto: teutopress

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FATIH AKIN: Im Clinch

Wenn man Filme machen will, muss man sich kraftvoller, auch schmerzhafter durchsetzen, als in anderen Berufen. FATIH AKIN ist das gelungen. Er hat das deutsche 


Gegenwartskino ("Soul Kitchen") geprägt. "Im Clinch - Die Geschichte meiner Filme" (Rowohlt) heißt sein Buch. Es ist sozusagen ein Werkstatt- und Lebensbericht eines türkischen Jungen aus Hamburg-Altona. Foto: teutopress

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NORBERT HORST: Splitter im Auge

Die Literaturkritiker haben wieder die zehn besten Krimis im November 2011 ausgewählt. Darunter ist auch das Gänsehaut-Material von NORBERT HORST. "Splitter im Auge" (Goldmann) heißt das Buch und bringt die 


in Realität verpackte Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Der Autor berichtet als Fachmann aus dem Alltag seines Helden Steiger, denn Norbert Horst ist hauptberuflich Kriminalkommissar - zur Zeit Öffentlichkeitsarbeiter für die Polizei in Bielefeld. Foto: teutopress

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HEINZ BERGGRUEN: Leben und Legende - Die Geschichte eines Weltbürgers

Er ist der Sohn eines jüdischen Händlers in Sachen Papier, Bleistift und Radiergummi: HEINZ BERGGRUEN (Foto, 1914-2007). Vor den Nazis aus der Hauptstadt in die USA geflohen, kommt er Jahrzehnte später nach Berlin zurück. Als international erfolgreichen Kunsthändler und Weltbürger ist er steinreich geworden. Er stiftet seiner Geburtsstadt nicht 


nur wertvolle Kunst, seine noch größere Leistung begründet die damit verbundene Versöhnung. Die Autorin Vivien Stein lässt in ihrem Buch "Heinz Berggruen - Leben und Legende" (Edition Alpenblick, Zürich) tiefe Einblicke zu in das Schicksal dieser Persönlichkeit. Und trotzdem bleibt Geheimnisvolles ungeklärt - wie auch bei seinem Sohn und Milliardär Nicolas, der 2011 dabei ist, deutsche Kaufhäuser vor dem Untergang zu retten. Foto: teutopress
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WOLF BIERMANN wird 75: Fliegen mit fremden Federn

Dieser tapfere Mann (Foto von 1984) kennt das deutsche Schicksal, dieser Mann hat es gelebt: Am 15. November 2011 wird WOLF BIERMANN 75 Jahre alt. Und sein neues, schönes Buch "Fliegen mit fremden Federn" (Hoffmann und Campe) soll die Skepsis seines politischen Lebens auf Leser und Hörer übertragen. Es sind Schätze und 


Einschätzungen aus der Schublade. Gesammelt über die Jahre, von Freunden ersonnen, in der weiten Welt gefunden und dann wieder entdeckt, ins Deutsche übersetzt. Der Geburtstagsmonat ist arbeitsreich für den Ehrenbürger der deutschen Hauptstadt. Konzerte und Lesungen in Wien, Berlin, Hamburg, München und Dresden.  Foto: teutopress

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(teutopress-Foto von 1988) finden. In einer Versuchsreihe wurde die militärische Nutzbarkeit von Fahrrädern überprüft. Ende 1988 wurde dieses Experiment jedoch eingestellt. Heutzutage werden keine Fahrräder mehr in der Bundeswehr eingesetzt.

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